VW T5 Camper: Ausbau Ideen von Lisa & Max

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Lisa und Max reisen mit ihrem VW T5 Camper durch die Lande. Dabei nehmen sie dich auf ihrem Instagram Kanal (@_work.life.travel_) mit. Ich habe die beiden gefragt, ob sie Lust hätten, ihren Camper bei vanreif zu zeigen.

In diesem Beitrag erwartet dich das Ergebnis unseres Interviews. Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen und denke, dass du tolle Inspiration für dein eigenes Ausbau-Projekt finden wirst. 🙂

Inhalt: Das erwartet dich

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Bild: Work Life Travel

Lisa & Max stellen sich vor

Wir sind Lisa und Max, beide 30 Jahre alt und seit knapp 6 Jahren ein Paar. Wir leben im wunderschönen Frankfurt am Main und planen für das kommende Jahr uns eine längere Auszeit zu nehmen. Wir möchte in unserem einjährigen Sabbatical mit unserem gemütlichen DIY Campervan Christopher Chillig Europa erkunden.

Unseren Umbau haben wir detaillierte auf unserem Blog festgehalten. Mehr Details inklusive der Bilder zum Ausbau findet ihr auf unserem Instagram Profil. Dort könnt ihr uns auch gerne eine Nachricht schicken, solltet ihr Fragen zu unserem Ausbau haben. 😊

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Bild: Work Life Travel

Zum Basisfahrzeug

Uns war bei der Auswahl der Größe das Thema Mobilität wichtig. Zum einen leben wir in Frankfurt am Main und hier einen Parkplatz für ein sehr großes Auto – wie einen Crafter – zu finden ist eine echte Herausforderung.

Außerdem wollten wir noch in Tiefgaragen mit unserem Van fahren können und auch im Urlaub, wenn wir z. B. an sehr naturbelassene Straßen oder teils engere Gassen in alten Ortschaften denken die Möglichkeit haben möglichst viele Orte mit dem Auto noch entdecken zu können.

Je größer der Van desto schwieriger wird es natürlich nicht nur mit der Parkplatzsuche, sondern auch mit der Stellplatz Situation. Wir dachten uns das dies potenziell zu stressigen Einparksituationen führen könnte und haben uns deshalb bewusst für einen „kleineren“ T5 Bulli entscheiden, aber dennoch für den langen Radstand. 😉 Hintergrund dieser Entscheidung war, dass wir schlicht mehr Stauraum im Van haben wollten.

Prioritäten beim Ausbau

Besonders wichtig war uns das Thema Stabilität und Sicherheit. Der schönste Innenausbau ist nichts wert, wenn dir die Schrankwand in der Kurve entgegenkommt. Deshalb haben wir uns beim Nieten setzten im Van richtig ausgetobt, um alles ordentlich fest verschrauben zu können.

Wahrscheinlich war die Nietzange auch das Werkzeug, dass Max am meisten in der Hand gehalten hat. Außerdem war es uns wichtig, das wir etwa 3 Tage mit dem Bus autark Campen können ohne an eine Stromquelle uns andocken zu müssen. Und damit können wir gerne zur nächsten Frage übergehen unserem Elektrik-Set-Up im Van.

Stromversorgung

Als Grundlage für den Ausbau haben wir uns überleget, dass wir maximal 3 Tage autark Campen wollen, d.h. unabhängig von einem Campingplatz stehen wollen. Wir haben in der Zeit mit einem Verbrauch von etwa 130 Ah am Tag kalkuliert. Entsprechend haben wir uns für eine Lithium-Ionen-Batterie mit 150 Ah entschieden.

Um diese Zweitbatterie zu beladen haben wir zwei verschiedene Stromquellen. Zum einen haben wir einen Ladebooster verbaut der die Batterie beim Fahren über die Lichtmaschine lädt, zum anderen haben wir ein 190 W Solarpanel mit den Maßen 1480x670x30 mm auf unserem Dach montiert.

Auf einem Campingplatz haben wir zusätzlich die Möglichkeit Landstrom einzuspeisen. Entsprechend wird ein 3000 W Wechselrichter der von 230 V auf 12 V umschalten kann eingebaut. Würden wir jedoch noch einmal einen Van Ausbauen würden wir tatsächlich auf das Solarpanel verzichten. Eigentlich reicht uns der Ladebooster voll und ganz als Stromquelle aus.

Wasserversorgung

Die Wasserversorgung fällt bei uns recht rudimentär aus. Wir haben einen 15 Liter Wasserkanister unter unserer Spüle. Das Wasser wird durch eine Tauchpumpe hoch zum Wasserhahn befördert.

Unter der Spüle befindet sich ebenfalls der Abwasserkanister. Meistens nutzen wir das Waschbecken nur zum Zähneputzen und Hände waschen. Geschirr abspülen gehen wir eher „extern“, da es ansonsten recht schnell unangenehm riecht und das vermeiden wir lieber.

Kosten des Ausbaus

Unser Basisfahrzeug hat 8.200 € gekostet. Allerdings mussten hieran diverse Reparaturen durchgeführt werden, was das gesamte Projekt teurer gemacht hat. Für den reinen Umbau zum gemütlichen Campervan haben wir für das Material in Summe knapp 7.300 € bezahlt.

Solltet ihr ein ähnliches Projekt planen würden wir empfehlen über die oben genannten Beträge auf jeden Fall einen Reparaturen-Puffer von ein paar tausend Euro einplanen. Wenn ihr ihn nicht braucht – perfekt. Und wenn doch, dann war es sowieso im Budget berücksichtigt.

Highlights des Campers

Eines der Highlights unseres Ausbaus ist sicherlich unsere Bettkonstruktion mit der man zu beiden Seiten die Sicht aus dem Van heraus genießen kann. Entweder genießt man den Blick aus dem Heck heraus oder man setzt sich in den Innenraum. Beide Varianten sind auf jeden Fall sehr bequem. 😉

Besonders ist daran auch, dass wir den Teil der Bettkonstruktion der nach vorne gezogen wird an Schwerlastschienen befestigt haben. Aber eigentlich gibt es auch nicht das eine Highlight. Wir freuen uns über den kompletten Van Ausbau und sind sehr dankbar für die Hilfe von Freunden und Verwandten, die dieses Projekt erst möglich gemacht haben.

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Seit 2019 ist Henry zuständig für unseren Blog. Jeder Artikel entsteht in Zusammenarbeit mit Heiko, unserem Camper Ausbau Experten. Er prüft alle Angaben und gibt den Text anschließend frei.

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